Aktualisiert 09.12.2007 20:53

Brown besucht den Irak

Der britische Premierminister Gordon Brown ist überraschend zu einem einstündigen Besuch im Irak eingetroffen.

Er besuchte die in Basra stationierten britischen Soldaten, zwei Wochen bevor die Kontrolle über die Provinz im Süden des Landes an die irakischen Sicherheitskräfte übergeben werden soll.

Es sei unter grossen Anstrengungen und zahlreichen Opfern gelungen, die Lage im Irak wesentlich zu verbessern, sagte Brown vor Soldaten. «Die Gewalt ist nicht beendet, aber jetzt können wir die Kontrolle über die Provinz abgeben, dank dem, was Sie erreicht haben», erklärte er unter donnerndem Applaus der Soldaten.

Derzeit sind im Irak noch 4.500 britische Soldaten stationiert, bis zum Frühjahr sollen nur noch 2.500 Soldaten im Land verbleiben. Seit 2003 kamen 173 Angehörige der britischen Streitkräfte im Irak ums Leben. Mit Basra übergibt Grossbritannien die letzte der vier Provinzen, die es seit dem Einmarsch im Irak 2003 kontrollierte. (dapd)

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