Bruce Willis: «Jetzt rette ich die Welt als Waschbär»
Aktualisiert

Bruce Willis: «Jetzt rette ich die Welt als Waschbär»

Einst der harte Typ aus «Die Hard», jetzt der knuddelige Waschbär: Bruce Willis bringt mit «Over the Hedge» einen Film ins Kino, den auch seine Töchter sehen dürfen. 20 Minuten traf den Star in Köln.

Im Film erschrecken die Tiere ahnungslose Vorstädter. Hatten Sie ähnliche Erlebnisse?

Bruce Willis: Mein Hund kämpfte mal mit einem Stachelschwein. Einen Bären, wie er in Deutschland rumläuft, hatte ich aber nie im Garten.

Jetzt wurde der deutsche Bär Bruno ja erschossen.

Willis: Was, sie haben Bruno getötet? Nein! Das ist fies! (Seine Assistentin bringt Erdbeeren: «Sind sie reif? Sonst können Sie sie gleich wieder mitnehmen», meckert Willis.)

Sie sind ein harter Typ. Der herzige Waschbär, den sie sprechen, passt gar nicht zu Ihnen.

Willis: Ich habe die Welt neunmal als Mensch gerettet. In «Over the Hedge» rette ich sie als Waschbär. Wo ist da der Unterschied?

Das ist doch klar: Man kennt Sie als Actionheld, jetzt machen Sie plötzlich einen Familienfilm.

Willis: Stimmt. Ich wollte einen Film drehen, den auch meine Kinder sehen dürfen. Die Botschaft von «Over the Hedge», dass die Familie das Wichtigste ist, mag ich. Meine Familie ist mir heilig.

Gefallen Sie Ihren drei Töchtern besser als «Die Hard»-Polizist oder als Waschbär RJ?

Willis: Ich habe ihnen noch nicht erlaubt, «Die Hard» zu sehen; sie sind zu jung. Aber als RJ mochten sie mich.

Ich habe gelesen...

Willis: Stop! Wenn Journalisten etwas gelesen haben, ist es immer falsch. Aber bitte…

…dass Sie einen Paparazzo verklagen. Stimmt das nicht?

Willis: Nein, kreuzfalsch, sagte ich doch.

Stefanie Rigutto

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