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Bruchlandung im Engadiner Schnee

Ein französisches Privatflugzeug mit 15 Personen an Bord ist auf dem Flugplatz Samedan im Engadin bei der Landung über die Piste hinausgeraten.

Die 13 Passagiere und die beiden Besatzungsmitglieder blieben unverletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am Freitag mitteilte.

Der Pilot des in Paris gestarteten Flugzeugs vom Typ Beech 1900 hatte dem Flugplatz Samedan am Donnerstagnachmittag gemeldet, dass er ein Problem mit dem Bugrad habe. Und zwar zeigte die Kontrolllampe kein OK an. Deshalb wurden die Feuerwehren des Flugplatzes sowie jene von Samedan und St. Moritz aufgeboten. Nach dem Aufsetzen des Flugzeugs knickte das Fahrgestell des Bugrads ein. Die Maschine geriet in eine nicht mehr kontrollierbare Lage, rutschte einige hundert Meter geradeaus, scherte nach links über den Pistenrand aus und blieb im Tiefschnee stecken.

Alle 15 Insassen blieben unverletzt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Flugzeug wurde aber erheblich beschädigt. Es floss eine geringe Menge Kerosin von rund zehn Litern aus. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen des Bundes nahm Ermittlungen auf. (dapd)

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