Aktualisiert 23.01.2008 13:21

Brüssel verlangt «Bewegung» im Steuerstreit

Der zweite «Dialog» im Steuerstreit zwischen der Schweiz und der Europäischen Union hat sich mit der Klärung der Standpunkte beider Seiten begnügt.

Allerdings machte der Vertreter der EU-Kommission klar, dass Brüssel bald «Bewegung sehen möchte».

Bereits vor der Sitzung am Mittwoch in Brüssel war von einer «Aufwärmrunde» die Rede gewesen. Doch beim kommenden Treffen im April, nach der Volksabstimmung über die Unternehmenssteuerreform II also, möchte die EU-Kommission «Bewegung sehen», wie Delegationsleiter Matthias Brinkmann vor den Medien sagte.

«Ich hoffe, dass wir dann sehr konstruktiv die verschiedenen Modelle, die möglich sind, angehen können und auch, wie die in der Schweiz angewandt werden könnten», fügte er an.

Der Schweizer Delegationsleiter, Botschafter Alexander Karrer, sagte jedoch, «es war und ist nicht das Ziel des Dialogs, hier gemeinsame Lösungen zu finden». (sda)

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