Aktualisiert 16.02.2009 08:41

Big Brother

Brüste = Quote

Eigentlich wollte RTL II weg vom Schmuddelimage. Anhaltend desaströse Zuschauerzahlen der neunten Big Brother-Staffel zwangen den Sender aber zum Umdenken. Und siehe da: Das Publikum schaltet wieder ein.

Als vergangenen Dezember die mittlerweile neunte Staffel von «Big Brother» startete, merkte das fast niemand: Im Vergleich zum Auftakt der letzten Staffel halbierte sich die Einschaltquote glatt. Die Marktanteile in der Zielgruppe rutschten bis unter die Fünf-Prozent-Marke und bewegten sich damit deutlich unter dem Durchschnitt des Senders RTL II, für den das Format über viele Jahre nicht nur die wichtigste Eigenproduktion, sondern vor allem auch das Quoten-Zugpferd war.

Es musste also etwas getan werden. Ende Jahr zog Annina Ucatis - ein Porno-Starlet mit Körbchengrösse G - ins BB-Haus ein und stemmte die Quote eigenhändig auf anständige 8 Prozent hoch, ein Viertel mehr als im Vormonat. Die Rechnung war aufgegangen.

Mit dem ersten Sex vor einer Woche wurde der Verdacht auf Sex-Kalkül dann endgültig bestätigt - schliesslich wirkte dieser ausgesprochen inszeniert. Genau so, wie die Ankündigung der Turteltäubchen Sascha und Annina, bald auch am Zaun Sex zu haben, der die Bereiche Himmel und Hölle trennt.

Jetzt fehlt nur noch Piero, der im Märzmitsamt seiner 21cm ins Haus einziehen wird.

Damit stimmt die Quote - und RTL II findet sich mit seinem Schmuddelimage ab.

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