Gleichberechtigung: Brüten ist bei Störchen auch Männersache
Publiziert

GleichberechtigungBrüten ist bei Störchen auch Männersache

25 Storchenpaare sind zurzeit im Basler Zoo. Dabei teilen sie sich die Elternarbeit. Der Schichtwechsel geht aber nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne, wie ein Video zeigt.

von
lb

Mami und Papi Storch brüten ihre Kinder gemeinsam aus und teilen sich die Elternarbeit im Basler Zoo. (Video: Zoo Basel)

Nicht nur Promi-Storch Lenny und seine Partnerin erwarten in diesem Jahr wieder Nachwuchs. Insgesamt 25 Storchenpaare zählt der Tierpfleger derzeit, wie der Zoo Basel in einem Facebook-Post am Freitag, 12. April, mitteilt. In vielen Nestern können Besucher mit etwas Glück Eier entdecken.

Das Ausbrüten des Nachwuchses ist bei Störchen dabei keineswegs ein reiner Frauenjob. Die Eltern teilen sich diese Aufgabe partnerschaftlich und wechseln sich ab. Beim Schichtwechsel begrüssen sie sich mit dem typischen Schnabelklappern, teilt der Zolli mit.

Lenny erwartet erneut Nachwuchs

Aufmerksame Besucher können beim kurzen Schichtwechsel einen Blick auf die Eier in den Zollihorsten erhaschen. Als bester Ort für die Beobachtung gilt die Storchenplattform bei der Elefantenanlage Tembea. Von dort bekommt man die besten Einblicke in die Horste und kann die Störche bei der Brut beobachten.

«Auch Lenny und seine Partnerin wurden sitzend gesehen. Wir wissen, was das bedeutet: Lenny hat ziemlich sicher auch ein paar Eier im Nest», schreibt der Zolli auf Facebook. Die Promi-Störchin Yumna wurde hingegen noch nicht entdeckt. Im letzten Jahr litt sie unter Liebeskummer, da ihr Partner sie betrogen hatte.

Wo hält sich Störchin Yumna auf?

Der Zolli hofft, bald herauszufinden, wo sie sich aufhält, und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Umgebung ein Nest mit einem Senderstorch entdeckt, kann dies dem Zoo melden. Den Sender erkenne man gut an der aufstehenden Antenne.

Deine Meinung