Parteiengezank: Brunner: «Allianz der Machtbewahrer»
Aktualisiert

ParteiengezankBrunner: «Allianz der Machtbewahrer»

Die SVP lässt sich von der verstärkten Zusammenarbeit zwischen CVP, FDP und BDP nicht beirren und schielt auf den nächsten, freien Bundesratssitz.

Die Sonne geht noch lange nicht unter: Toni Brunner ist zuversichtlich, dass die SVP den nächsten Bundesratssitz ergattern kann.

Die Sonne geht noch lange nicht unter: Toni Brunner ist zuversichtlich, dass die SVP den nächsten Bundesratssitz ergattern kann.

Die Kooperation der CVP, FDP und BDP sei eine «Allianz der Machtbewahrer», sagt SVP-Präsident Toni Brunner. Den drei Parteien gehe es um die Rettung ihrer vielen Bundesratssitze.

Brunner bekräftigte den Anspruch der SVP auf den nächsten frei werdenden Sitz in der Landesregierung: «Treten Bundesrat Merz oder Bundesrat Leuenberger zurück, werden wir antreten», sagte Brunner am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die SVP respektiere aber die Konkordanz. Das bedeute, dass einzig die CVP nicht mit einem Angriff rechnen müsse.

Es werde sicher nicht einfach, einen zweiten SVP-Bundesrat durchzusetzen, hielt Brunner mit Blick auf die Kräfteverhältnisse in der Eidg. Bundesversammlung fest. Doch seine Partei wolle Verantwortung übernehmen.

Die bürgerliche Allianz überrascht Toni Brunner nicht: «Die Mitteparteien sind unzuverlässige Partner etwa bei sozial- und ordnungspolitischen Fragen», sagte der SVP-Präsident. Im Gegensatz zu CVP, FDP und BDP vertrete seine Partei eine klare bürgerliche Linie.

(sda)

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