Aktualisiert 14.06.2005 22:00

Brutaler Mord – wegen Lügen

Mit einer Bratpfanne schlug ein Mann auf seine schlafende Freundin ein. Danach drückte er ihr ein Kissen ins Gesicht und erwürgte sie.

Der Mord ereignete sich im April letzten Jahres in Thun: Nach einem Streit hatte der damals 44-jährige Schweizer seiner schlafenden Freundin (54) mehrmals eine 1,26 Kilo schwere Bratpfanne auf den Kopf geschlagen. Sie erlitt schwerste Verletzungen. Doch damit nicht genug: Wie jetzt im Prozess gegen den Mann auskam, drückte er der Frau danach ein Kissen ins Gesicht und würgte sie mit den Händen. Gerichtsmediziner stellten fest: Die Frau erstickte, weil sie Blut in die Lungen einatmete.

Er könne sich die Tat nicht erklären, sagte der Mann gestern vor dem Richter. Vermutlich habe er sich «von seinen Lügen befreien wollen». Er hatte seiner Partnerin erzählt, er besitze einen Wohnwagen und ein Cabriolet. Weil die Frau den Schwindel bemerkt hatte, sei es zum Streit gekommen. Nach der Tat war der Mann ins Wallis geflüchtet, wo er geschnappt wurde.

Das Urteil wird heute gefällt.

(SDA/pp)

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