Brutaler und rätselhafter Überfall endet mit Blutbad

Aktualisiert

Brutaler und rätselhafter Überfall endet mit Blutbad

Ein Pärchen klingelt beim 59-jährigen Peter R. an der Tür. Als er aufmacht, schiessen sie ihm in den Kopf. Der Mann entgeht nur knapp dem Tod. Die Täter entkommen unerkannt.

von
Sascha Schmid

Als Peter R.* am letzten Mittwoch gegen neun Uhr abends seine Wohnungstür öffnet, versuchen ein Mann und eine Frau zwischen 20 und 30 Jahren sofort, ihn umzurennen. Dann schlagen sie ihm mit einer Pistole auf den Kopf. Als er immer noch stehenbleibt, schiessen sie ihm in den Kopf. «Ich habe den Schuss gespürt und dann waren die beiden Fremden auch schon wieder verschwunden», sagte der Mann gegenüber der «Südostschweiz am Sonntag». Wie durch ein Wunder wurde er durch den Schuss nicht lebensbedrohlich verletzt. «Der Arzt hat mir gesagt, dass ich ab sofort einen neuen Geburtstag habe», so Peter R.

Vier Tage nach der sinnlosen Tat rätselt das Umfeld des Opfers und die Polizei noch immer über das Motiv. Auch für Dervis Yigit ist die Tat völlig unverständlich. Er betreibt im Erdgeschoss des Hauses des Opfers einen Take-Away und eilte dem blutüberströmten Peter R. nach dem Überfall zu Hilfe. «Er ist ein lieber Typ, der mit niemandem Streit hat und bescheiden lebt», sagt Yigit. Die Polizei hat den Fall am Samstag publik gemacht, um Hinweise über die Tat und das Motiv der Täter zu erhalten.

* Name der Red. bekannt

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