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Outings allenthalbenBudenzauber um «DSDS»-Kandidaten

Nachdem bei «Deutschland sucht den Superstar» bloss noch drei Kandidaten übrig sind, wäscht der Boulevard begeistert ihre dreckige Wäsche: Es gibt ein schwules und ein kriminelles Outing.

von
phi

Eine Show vor dem Finale von «Deutschland sucht den Superstar» geraten die Kandidaten in den Fokus der Klatschpresse: Ein junger Mann hat ein angebliches Schmusefoto von sich und Manuel Hoffmann an «Bravo» und «Bild» geschickt, während Menowin aus seiner kriminellen Vergangenheit ein Strick gedreht werden soll.

Doch der Reihe nach: Ein 18-Jähriger behauptet, eine Nacht mit Manuel Hoffmann verbracht zu haben. Vermeintliche Bilder der Bettszene, auf denen sich zwei junge Männer küssen und miteinander kuscheln, schickte der Auszubildende aus Hannover an das Jugendmagazin «Bravo» und die «Bild». Ersterem Blatt gab David auch ein Interview, in dem er sagte, er fühle sich von dem Castingshow-Teilnehmer ausgenutzt.

Die «Bild» berichtet unterdessen, der Jugendliche habe Hoffmann nachgestellt. Woher kennt Manuel den blonden Jüngling? «Ich habe ihm und einer Freundin angeboten, bei mir zu übernachten. Sie gaben vor, ihr Auto sei kaputt. Wir haben zu dritt in einem Bett geschlafen. Es ist überhaupt nichts passiert», erklärte er der «Bild». «Ich bin masslos enttäuscht, dass er mein Vertrauen so missbraucht und solche Fotos veröffentlicht und solche Sachen behauptet.»

30 Verfahren gegen Menowin?

Während Manuel Ärger mit seinem Stalker hat, muss sich Menowin über eine dezidierte Auflistung seiner Vorstrafen ärgern. Und er habe mehr auf dem Kerbholz, als bisher zugegeben, meint «Bild»: Über 30 Verfahren habe es gegen den 22-Jährigen schon gegeben, darunter sieben Fälle wegen Körperverletzung. Seine Identität soll er demnach hinter Namen wie Peter Schneeberger, Alexander Herzschuch oder Franz Peter versteckt haben.

Wer bei der RTL-Show mitmacht, muss vorher seine Vorstrafen offenlegen. Ob Menowin also tatsächlich gelogen hat, kann nur der Kölner Sender beurteilen. Dass der Deutsche jetzt weniger Chancen hat, bei «DSDS» zu gewinnen, ist nicht zu erwarten: Im Zweifel werden die Fans Menowins Vergangenheit ignorieren und sie als Teil seines Aufstiegs sehen. Aus der Gosse zum Superstar könnte das Motto lauten, falls er am 17. April den Titel holt.

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