Roger Federer: «Bücher lesen ist wichtiger für die Kinder»
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Roger Federer«Bücher lesen ist wichtiger für die Kinder»

Nach seinem Viersatzsieg über den Russen Dimitri Tursunow zeigt sich Roger Federer guter Laune. Dass seine Kinder lieber Comics lesen als Tennis schauen, ist für ihn kein Problem.

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kai

Wie so oft punktete Roger Federer auch nach dem letzten Ballwechsel. Nach dem 7:5, 6:7 (7:9), 6:2, 6:4 gegen Dimitri Tursunow (ATP 32) gab der Baselbieter dem früheren Spitzenspieler Fabrice Santoro ein erfrischendes Platzinterview. Nach dem Fazit zum Spiel, in dem er sich zufrieden mit seinem Aufschlag zeigte und fand, dass Tursunow trotz körperlicher Probleme stets gefährlich blieb, erklärte er mit breitem Grinsen, wie er die vielen verpassten Breakchancen verarbeitete (er nutzte nur 4 von 21). «Ich tat so, als sei das kein Problem. Man sagt sich dann halt fünf, zehn, fünfzehn Mal: ‹den nächsten, den nächsten›. Das sieht nach aussen wohl relativ einfach aus, im Kopf ist es aber ziemlich kompliziert.»

Danach wies Santoro die Weltnummer 4 darauf hin, dass sich die Zwillingstöchter Myla und Charlene auf den Rängen wie schon in der letzten Runde lieber mit Comics vergnügt hätten als mit dem Match ihres Vaters. «Man muss früh damit beginnen», sagte Federer und schloss: «Es ist wichtiger für sie, Bücher zu lesen.»

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