Aktualisiert 07.06.2007 08:15

Büchner-Preis geht an Martin Mosebach

Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach erhält den Georg-Büchner-Preis. Der Büchner-Preis gilt als bedeutendste deutsche Literaturauszeichnung.

Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Donnerstag in Darmstadt mit.

Er ist mit 40 000 Euro dotiert und wird Mosebach am 27. Oktober in Darmstadt überreicht.

Die Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung teilte zur Begründung der Preisvergabe an Mosebach mit: «Die Auszeichnung gilt einem Schriftsteller, der stilistische Pracht mit urwüchsiger Erzählfreude verbindet und dabei ein humoristisches Geschichtsbewusstsein beweist.»

Der Autor wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Mosebach arbeitet in fast jedem Genre und hat sowohl Romane als auch Dramen, Gedichte, Hörspiele, Reportagen, Drehbücher und Essays veröffentlicht. Sein vielfältiges Werk (»Westend» 1992, «Die Türkin», 1999, «Eine lange Nacht» 2000) wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt Mosebach 2002 den Kleist- Preis.

(sda)

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