Aktualisiert 31.03.2007 12:12

Bühne frei für das Pfahlbauer-Projekt

Der Rekurs gegen die geplante Pfahlbauer-Serie des Schweizer Fernsehens im thurgauischen Pfyn ist im Grundsatz abgewiesen worden. Damit dürften alle Einwände vom Tisch sein.

Die geplante Pfahlbauer-Live-Serie des Schweizer Fernsehens SF im thurgauischen Pfyn hat eine weitere rechtliche Hürde genommen. Das Thurgauer Umweltdepartement sprach wie zuvor schon der Gemeinderat von Pfyn dem Einsprecher die Legitimation ab, wie SF-Sprecher Urs Durrer auf Anfrage der AP sagte.

Der Gemeinderat von Pfyn hatte am vergangenen 22. Februar die letzte Einsprache gegen das Pfahlbauer-Projekt abgelehnt, indem sie dem Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation absprach. Er sei nicht direkt Anstösser und könne auch kein höheres Interesse geltend machen könne, wurde der Entscheid begründet. Das Thurgauer Departement für Bau und Umwelt hat diesen Entscheid nun gestützt und den dagegen eingelegten Rekurs abgelehnt, wie Durrer und Kurt Helg, Gemeindepräsident von Pfyn, sagten.

Das Schweizer Fernsehen hat die Planung des so genannten Living-Science-Projektes trotz des Rekurses normal vorangetrieben, wie Durrer sagte. Natürlich sei man froh über den Entscheid und hoffe jetzt, dass der Beschwerdeführer nicht noch vor das Verwaltungsgericht gehe. Das Schweizer Fernsehen will vom kommenden 25. Juli bis 21. August das Leben vor 4.000 Jahren von acht bis zehn Personen nachspielen lassen. Berichtet wird täglich live in der Sendung «Schweiz aktuell». Mit den Thurgauer Umweltschützern hat sich das Schweizer Fernsehen auf eine möglichst naturverträgliche Ausführung geeinigt. (dapd)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.