Sie kommt definitiv: Bühne frei für die PlayStation 4
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Sie kommt definitivBühne frei für die PlayStation 4

Sony hat die Katze aus dem Sack gelassen: In New York hat der japanische Konzern die nächste Spielkonsolen-Generation enthüllt. Sony muss den Spagat zwischen Konsole und App-Welt schaffen.

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dsc/owi/rme
Systemarchitekt Mark Cerny stellt die Neuerungen der PlayStation4 vor.

Systemarchitekt Mark Cerny stellt die Neuerungen der PlayStation4 vor.

Die Blicke der Game-Fans richten sich auf Sony. In New York ist in der Nacht auf Donnerstag (Schweizer Zeit) die neue PlayStation 4 präsentiert worden. 20 Minuten Online ist vor Ort und nimmt die vierte PlayStation-Generation unter die Lupe.

Seit der Lancierung der PlayStation 3 sind über sechs Jahre vergangen - eine wahnsinnig lange Zeit. Um so grösser war im Vorfeld die Spannung, was Sony aus dem Hut zaubern wird. Die Japaner treten gegen Microsofts Xbox und Nintendos Wii und Wii U an. Allgemein wird erwartet, dass noch bis zum Jahresende ein Nachfolger der ebenfalls in die Jahre gekommenen Xbox 360 präsentiert wird.

Veränderten Gewohnheiten Rechnung tragen

Eine der auffälligsten Neuerungen der Spielekonsole ist, dass Wunschtitel direkt aus dem Internet heruntergeladen werden können und mit dem Spielen schon begonnen werden kann, bevor der Download vollständig abgeschlossen ist.

«Nicht mehr das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt, sondern der Spieler», sagte Sony-Spartenchef Andrew House bei der Vorstellung in New York. Das solle veränderten Spielgewohnheiten Rechnung tragen. Etwa gibt es Apps für Smartphones und Tablet-Computer, wo sich Mitspieler beispielsweise austauschen können. Auch wird es möglich sein, begonnene Spiele auf der tragbaren Playstation Vita weiterzuspielen.

Fachleute sehen das traditionelle Konsolen-Geschäft bedroht. Immer weniger Kunden würden sich ihre Spiele auf herkömmlichen Discs kaufen. Sony muss also einen Spagat machen, um die treuen Konsolen-Nutzer nicht zu verprellen und gleichzeitig die neuen technischen Möglichkeiten zu integrieren.

Die letzten Gerüchte

Wenige Stunden vor der mutmasslichen PS4-Präsention dreht das bekannte Spieleportal kotaku.com das Gerüchtekarussell weiter: Die neue PlayStation soll in den USA im November 2013 in zwei Versionen erscheinen. Die Premium-Variante soll 530 US-Dollar, das Basis-Set 430 Dollar kosten. Es ist anzunehmen, dass Sony die Preise in der Schweiz höher ansetzt. Damit wäre die neue PS deutlich teurer als Nintendos Wii U, die 300 bis 350 Dollar, respektive um die 400 Franken kostet. Alle weiteren Gerüchte zur PS4 lesen Sie hier, hier und hier.

Die Geschichte der PlayStation

Wenige Tage vor der PlayStation-Sause hat Sony drei Videos zur Geschichte der Spielkonsole veröffentlicht. Diese beginnt 1993 mit der Gründung der Entwicklungsabteilung Sony Computer Entertainment. Ein Jahr später wurde die erste PlayStation in Tokyo vorgestellt, die ein CD-Laufwerk beinhaltete.

Mit der PlayStation 2 wurde im Jahr 2000 ein würdiger Nachfolger präsentiert, der ein DVD-Laufwerk besass. Die zweite Konsolen-Generation war ein gewaltiger kommerzieller Erfolg und ging über 150 Millionen Mal über den Ladentisch.

2005 folgte der dritte Streich. In Europa kam die PlayStation 3 aber erst im März 2007 in den Verkauf. Die PS3 kann neben Audio-CD und DVDs auch Blu-ray-Discs abspielen.

Quelle: youtube.com/PlayStation) (dsc/owi/rme/sda)

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