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Best-ofBürgermeister Boris von London sagt bye-bye

Es war eine ereignisreiche Amtszeit. Boris Johnson hat als Bürgermeister seine Stadt London und das britische Volk für Jahre unterhalten. Die besten Momente in Bildern.

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afo/sda
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Boris Johnson ist nicht mehr Bürgermeister Londons. Jetzt ist er auf Anti-EU-Tour. Die besten Bilder seiner Karriere: Er ist zwar nicht 007, aber diente auch dem Reich der Queen: Boris Johnson schwebt in einem Helikopter über die Skyline von Hongkong. (17. Oktober 2013)

Boris Johnson ist nicht mehr Bürgermeister Londons. Jetzt ist er auf Anti-EU-Tour. Die besten Bilder seiner Karriere: Er ist zwar nicht 007, aber diente auch dem Reich der Queen: Boris Johnson schwebt in einem Helikopter über die Skyline von Hongkong. (17. Oktober 2013)

Keystone/AP Photo/Andrew Parsons/Pool
Am 5. Mai tritt der Bürgermeister von London ab. Mit ihm geht wohl der schrägste Politiker Englands. Hier erhält er vor vier Jahren eine farbenfrohe Vor-Party zu seiner Wiederwahl.  (4. Mai 2012)

Am 5. Mai tritt der Bürgermeister von London ab. Mit ihm geht wohl der schrägste Politiker Englands. Hier erhält er vor vier Jahren eine farbenfrohe Vor-Party zu seiner Wiederwahl. (4. Mai 2012)

kein Anbieter/AP Photo/Jonathan Short)
«Lach, wenn du willst!», sagt eine Twitterin zu diesem Foto.

«Lach, wenn du willst!», sagt eine Twitterin zu diesem Foto.

kein Anbieter/Twitter/Bonnie Greer

Wenn die Hauptstädter von London am 5. Mai ihren neuen Bürgermeister wählen, dann ist Schluss für den kraftmeiernden Blondschopf Boris Johnson, der nie eine Gelegenheit ausgelassen hat, sich tollpatschig in Szene zu setzen.

2009 wollte Boris Johnson junge Leute ermuntern, sich als Volontäre zu melden. Dafür gab er einigen Einsatz – und fiel dabei vor einer Medienschaar tief in den River Pool in Lewisham. Anderen Politikern wäre das peinlich, nicht aber Boris Johnson. «Es ist erfrischend!» so sein Kommentar zum unfreiwilligen Tauchgang.

Aber das war nur eine von vielen Szenen, die zu Gunsten der Kameraleute ausfiel, wie diverse Videos in den sozialen Medien zeigen:

In der Kürze liegt die Würze, weshalb das «The Best of Boris Johnson»-Video nur knapp drei Minuten geht. (Youtube.com/Will Wallace)

Ein Faux-pas zum Schluss

Johnson beendet seine Amtszeit als Bürgermeister mit einer polternden Kampagne gegen die «Brexit«-Gegner und leistete sich dabei einen Ausrutscher gegenüber US-Präsident Obama: Der habe wegen seiner kenianischen Wurzeln eine Abneigung gegen das ehemalige britische Kolonialreich und deshalb eine Bronzebüste Winston Churchills aus dem Oval Office entfernen lassen, so die These, die Johnson in einem Gastbeitrag für die Boulevardzeitung «The Sun» kundtat.

Das war ein ungelenker Versuch, Obamas öffentliches Werben für einen Verbleib der Briten in der EU zu diskreditieren. Er brachte Johnson den Vorwurf ein, auf subtile Weise rassistische Klischees auszuspielen. Doch seine Fans kann das nicht schrecken. Sie lieben ihn dafür, dass er angeblich genau das sagt, was er denkt – oder eben was er tut.

Zufall oder nicht, aber die Frisur von Johnson erinnert an einen anderen Politiker, der ebenfalls für viel Gesprächsstoff sorgt. (Twitter/Sweats 2015)

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