London: Bürgermeister reisst bei Rugby-Spiel Bub zu Boden
Aktualisiert

LondonBürgermeister reisst bei Rugby-Spiel Bub zu Boden

Der sportliche Ehrgeiz von Londons Bürgermeister Boris Johnson kennt keine Grenzen – selbst wenn er gegen Kinder antritt.

von
pat

Bei einem Rugby-Spiel in Tokio riss der Londoner Bürgermeister und bekennende Sportfan am Donnerstag einen zehnjährigen Jungen zu Boden. Danach hatte Johnson aber offenbar ein schlechtes Gewissen und fragte den kleinen Toki Sekiguchi, ob es ihm gut gehe. «Es tut mir so leid», sagte der Politiker.

Erst letztes Jahr hatte der für seine überschwängliche Art bekannte Bürgermeister bei einem Fussballspiel einen Neunjährigen zu Fall gebracht. Nach dem harten Tackling posierten Johnson und der kleine Toki aber gemeinsam für Fotos. Der Zehnjährige sagte, er habe schon ein wenig Schmerzen, aber es sei sehr nett gewesen, den Bürgermeister kennen zu lernen.

Später sagte Johnson, der mit einer Handelsdelegation nach Tokio gekommen war, er fühle sich fürchterlich wegen des Zwischenfalls. «Der arme Kleine, ich hoffe, es geht ihm gut», sagte Johnson. «Er wirkte danach sehr fröhlich. Er hat sich nicht unterkriegen lassen. Das ist eine Metapher fürs Leben.» (pat/sda)

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