Bürgin: «Meine Kreativität passt nicht ins Reagenzglas»
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Bürgin: «Meine Kreativität passt nicht ins Reagenzglas»

Wenn 18 Singles beim Speed-Dating mitmachen, geht es drunter und drüber. In der deutschen Komödie «Shoppen» spielt ein Schweizer eine der Hauptrollen. Oliver Bürgin ist zwar nicht mehr Single, die Liebe fand er aber auch an einem speziellen Ort.

Mit der Beziehungskomödie «Shoppen», die seit gestern im Kino läuft, sahnte der Newcomer Oliver Bürgin seine erste Hauptrolle ab. Der Schweizer spielt den Single Jens: «Er ist ein romantischer, schüchterner Pandabär, der auf der Suche nach der wahren Liebe ist», verrät Bürgin. Ein Mann, der ans Schicksal glaube und wahnsinnig gern kuschele. «Privat liebe ich das auch, aber nicht so heiss wie Jens», scherzt der 34-jährige Schönling. Speed-Dating hat er nicht mehr nötig – Bürgin ist vergeben. Seine Liebe fand er aber auch auf besondere Weise: in der Warteschlange vor dem Schalter am Bahnhof.

Oliver Bürgin wuchs in Zürich auf und wollte eigentlich studieren statt schauspielern. «Am Gymnasium entdeckte ich dann die Leidenschaft zur Schauspielerei», erzählt Bürgin. Trotzdem begann er nach der Matur ein Studium der Biochemie. «Erst nach vier Semestern merkte ich, dass meine Kreativität nicht in ein Reagenzglas passt», so Bürgin. Er ging an eine Schauspielschule in München und bekam danach eine Anstellung am Stadtheater in Konstanz. Nach vier Jahren in der Provinz kehrte Bürgin nach München zurück, ans Theater Schauburg. Nun ist er seit Donnerstag erstmals in einem Film zu sehen.

Louis Limacher

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