Blacky im Basler Katzenhaus: Büsi Blacky: Unbezahlbare Dienste als «Übermutter»

Aktualisiert

Blacky im Basler KatzenhausBüsi Blacky: Unbezahlbare Dienste als «Übermutter»

Menschen mag sie nicht, dafür kümmert sich Katze Blacky seit Jahren um Waisenbüsis. Sie putzt und stillt sie fürsorglich.

von
Andrea Heeb Perrig
Die Katze Blacky nimmt alle Waisenkinder an

Die Katze Blacky nimmt alle Waisenkinder an

«Sie ist unsere Übermutter. Bekommen wir kleine Babys, die selbst kaum Überlebenschancen haben, so nimmt sich Blacky (4) ihrer an und päppelt sie liebevoll auf», sagt Anouk Benziad (51) vom Katzenhaus des Tierschutzbundes Basel. Blacky lebt seit knapp zwei Jahren im Katzenhaus. Leute haben sie und ihre zwei Babys gekauft, wollten die Büsis aber schon bald nicht mehr und gaben sie kurzerhand im Katzenhaus ab. Blacky hat ihre Jungen umsorgt und verpflegt. Als wenig später die Feuerwehr ein auch noch ein fremdes Katzenbaby vorbeibrachte, welches in einem Automotor gefunden wurde, nahm sich Blacky auch diesem kleinen Büsi an. Danach kamen vier weitere Findelbabys dazu: Pünktchen, Anton, Felix, Jumpy und Krümmel fanden in Blacky eine neue, fürsorgliche Mutter.

Obwohl Blacky seit kurzem keine Milch mehr geben kann, hängen zur Zeit dennoch neun Büsis an ihren Zitzen und fühlen sich wohl. «Die Arbeit, welche Blacky übernimmt, ist unbezahlbar und unersetzlich. Die Büsis werden von ihr nicht nur aufgezogen, sondern auch sozialisiert und sind daher später leicht vermittelbar», so Anouk Benziad. Blacky selbst wird wohl im Katzenhaus bleiben. Benziad: «Sie mag Büsis lieber als Menschen.

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