Goms VS: Bula mit 30’000 Pfadis hat offiziell begonnen

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Goms VSBula mit 30’000 Pfadis hat offiziell begonnen

Das Goms wird für zwei Wochen zur Zeltstadt. Unter dem Motto «mova» dreht sich alles rund um Bewegung. 

von
Thomas Obrecht
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Am Sonntag wurde mit einer grossen Eröffnungszeremonie gefeiert.

Am Sonntag wurde mit einer grossen Eröffnungszeremonie gefeiert.

20min/Ela Celik
Rund 30’000 Pfadis werden das Tal bis zum 6. August besiedeln.

Rund 30’000 Pfadis werden das Tal bis zum 6. August besiedeln.

20min/Ela Celik
Die Pfadis schlagen ihre Zelte zwischen Geschinen und Obergesteln auf. Der Lagerplatz ist 120 Hektare gross. Das sind 170 Fussballfelder.

Die Pfadis schlagen ihre Zelte zwischen Geschinen und Obergesteln auf. Der Lagerplatz ist 120 Hektare gross. Das sind 170 Fussballfelder.

20min/Ela Celik

Darum gehts

  • Das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz findet dieses Mal im Wallis statt.

  • Der offizielle Startschuss wurde am Sonntag mit einer grossen Eröffnungszeremonie gefeiert.

Mit Sonderzügen aus der ganzen Schweiz sind Tausende Jugendliche nach Goms gereist. Rund 30’000 Pfadis werden das Tal bis zum 6. August besiedeln. Über 5000 freiwillige Helfende stehen im Einsatz. Der offizielle Startschuss wurde am Sonntag mit einer grossen Eröffnungszeremonie gefeiert. Nach 14 Jahren findet das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz, auch Bula genannt, dieses Mal im Wallis statt. Unter dem Motto «mova» dreht sich alles rund um Bewegung. 

Die Pfadis schlagen ihre Zelte zwischen Geschinen und Obergesteln auf. Der Lagerplatz ist 120 Hektare gross. Das sind 170 Fussballfelder. Auf dem Lagerplatz werden 700 Toiletten und 130 Duschen installiert. Das Wasser wird primär aus Ulrichen bezogen. Die Wasserversorgung der Anwohnenden habe dabei höchste Priorität. Wird das Wasser knapp, werden zuerst die Duschen auf dem Lagerplatz abgestellt.

«Kinder dürfen nur einmal pro Woche duschen»

Damit das nicht passiert, gelten Duschregeln: «Leitpersonen dürfen einmal pro Tag duschen. Kinder dürfen nur einmal pro Woche für drei Minuten», erklärt Nemo (20) von der Seepfadi. Auf Feuer müssen die Pfadis ganz verzichten. Wegen der sehr hohen Waldbrandgefahr gilt ein Feuerverbot. «Wir haben zum Glück im Vorfeld schon Gaskocher organisiert», erzählt Nemo.

Für Pfadis, die sich nur auf Feuer eingestellt hatten, sei die Umstellung schwieriger gewesen. «Wir mussten noch relativ kurzfristig Gaskocher organisieren», erzählt Hannibal (23) von der Pfadi St. Martin Sursee. Auch wenn es schade sei, dass man kein Feuer machen darf, freue man sich auf die nächsten Tage.

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