Bulgari-Umsiedlung klappt nicht
Aktualisiert

Bulgari-Umsiedlung klappt nicht

Die vom Luxusgüterhersteller Bulgari geplante Verschiebung von 45 Stellen von Neuenburg nach Irland entpuppt sich als schwieriger als angenommen. Erst ein kleiner Teil der betroffenen Mitarbeiter hat einen Umzug akzeptiert.

Mindestens 42 Personen haben sich laut einem Artikel der Zeitungen «L'Express» und «L'Impartial» von heute geweigert, trasferiert zu werden. Die Direktion der italienischen Gruppe in Rom wollte dies zunächst nicht kommentieren, dementierte die Nachricht aber nicht.

Gegenüber der SDA erklärte Bulgari-Sprecher Paolo Piantella, dass das Unternehmen versuche, die Angestellten, die aus persönlichen Gründen nicht nach Irland umziehen wollten, intern umzuplatzieren. Ziel bleibe es, den Transfer bis Ende Jahr abzuschliessen.

Bulgari baut in Irland einen neuen, für die Logistik der eigenen Schmuck- und Parfum-Sparte zuständigen Geschäftszweig auf. Das Unternehmen beschäftigt in Neuenburg zurzeit knapp 450 Personen.

(sda)

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