Aktualisiert 07.06.2019 06:00

Seit drei Wochen vermisstBulldogge verschwand spurlos aus dem Garten

Bulldogge Taifun verschwand am 14. Mai in Liesberg aus einem Garten. Frauchen Jeannine Gutzwiller fürchtet, dass ihr Hund gestohlen wurde.

von
lha
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Taifun wird seit dem 14. Mai 2019 in Liesberg vermisst. Der Französiche-Bulldoggen-Rüde verschwand aus einem Garten.

Taifun wird seit dem 14. Mai 2019 in Liesberg vermisst. Der Französiche-Bulldoggen-Rüde verschwand aus einem Garten.

Frauchen Jeannine Gutzwiller ist hat bereits mit Drohnen und Hunden nach Taifun suchen lassen. Auch Flyer und Vermisstanzeigen haben ihren Liebling noch nicht zurückgebracht. Sie hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

Frauchen Jeannine Gutzwiller ist hat bereits mit Drohnen und Hunden nach Taifun suchen lassen. Auch Flyer und Vermisstanzeigen haben ihren Liebling noch nicht zurückgebracht. Sie hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

Privat
Spürhunde haben die Fährte von Taifun vom Garten des Hauses «Uf der Flue» (Mitte rechts) durch den Wald bis zur Hauptstrasse verfolgen können.

Spürhunde haben die Fährte von Taifun vom Garten des Hauses «Uf der Flue» (Mitte rechts) durch den Wald bis zur Hauptstrasse verfolgen können.

Jeannine Gutzwiller kam am 14. Mai abends von der Arbeit, um Taifun bei ihrer Mutter abzuholen. Die vierjährige französische Bulldogge ist tagsüber regelmässig dort. Das Haus liegt naturnah und hat einen grossen Garten. Die französische Bulldogge begrüsste ihr Frauchen freudig, bevor sie in den Garten durfte. «Zehn Minuten später war Taifun weg.»

Die Rufe nach dem Vierbeiner blieben unerhört. Taifun kam nicht wieder. Jeannine Gutzwiller sucht die ganze Nacht nach ihrem Liebling. Sie meldet Taifun bei der Tiermeldezentrale als vermisst, Freunde und Bekannte verbreiten die Info auf Social Media, im Dorf werden Flyer verteilt, doch der Hund bleibt spurlos verschwunden. Gutzwiller lässt sogar mit Drohnen und Spürhunden nach Taifun suchen. Vergebens. «Seit drei Wochen habe ich kein Lebenszeichen mehr von ihm.»

Taifuns Spur endete an der Hauptstrasse

Die Spürhunde haben die Fährte von Taifun durch den Wald bis zur Hauptstrasse verfolgen können, dort brach die Spur ab. Vom Haus zur Strasse sind es nur knapp hundert Meter. «Es gibt kaum eine andere Möglichkeit, als dass ihn jemand gestohlen hat», sagt Gutzwiller. Sie schiebt nach: «Bis nach Frankreich ist es von hier nicht mehr weit.»

Hundediebstahl? «Ja das kommt vor», sagt Helen Sandmeier, von der Medienstelle des Schweizer Tierschutzes. Wenn Taifun tatsächlich gestohlen wurde, wird er kaum mehr in der Schweiz auftauchen. «Hierzulande können die Täter mit dem Hund nichts anfangen», sagt Sandmeier. Der Hund ist gechipt und registriert. Das würde bei einer Kontrolle sofort auffallen. Auffällig ist auch der weisse Streifen auf der Brust des Rüden.

«Mit einem Spielzeug geht er zu jedem»

Hatten Diebe Taifuns Spieltrieb ausgenützt und ihn von daheim weggelockt? Eigentlich sei er nicht zu allen Menschen gleich zutraulich, sagt Gutzwiller. «Aber wenn er ein Spielzeug hat, geht er zu jedem.» Und Taifun trug ein Spielzeug im Mund, als sie ihn das letzte Mal in den Garten liess.

Trotzdem: Jeannine Gutzwiller hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. «Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich mein Baby wieder finde», sagt sie.

Der Baselbieter Polizei sind keine Fälle von Hundediebstahl aus der jüngeren Vergangenheit bekannt, wie auf Nachfrage zu erfahren war. Man habe aber Kenntnis, dass Taifun vermisst werde, hiess es.

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