Kinderbetreuung: Bund hat 24 000 Krippenplätze geschaffen
Aktualisiert

KinderbetreuungBund hat 24 000 Krippenplätze geschaffen

Mit seiner Anstossfinanzierung für Krippen hat der Bund seit 2003 bereits 24 000 Plätze schaffen können. Das Bundesgesetz über die Finanzhilfe für familienergänzende Kinderbetreuung soll nun um vier Jahre bis Ende Januar 2015 verlängert werden.

Ausserdem soll dem Bund die Möglichkeit eingeräumt werden, innovative Projekte der Kantone und Gemeinden im Bereich der Kinderbetreuung finanziell zu unterstützen - wie zum Beispiel mit der Abgabe von Betreuungsgutscheinen.

Das Impulsprogramm des Bundes ist seit dem 1. Februar 2003 in Kraft und auf acht Jahre befristet. Mit seiner Hilfe konnten bis heute 24 000 neue Krippenplätze geschaffen werden. Bis zum Ende der regulären Geltungsdauer 2011 rechnet der Bund mit 33 000 neuen Plätzen für die Tagesbetreuung von Kindern.

Die Anstossfinanzierung habe sich als wirksames Instrument zur Förderung neuer Betreuungsplätze bewährt. Das Angebot habe um über 50 Prozent zugenommen. Kostenpunkt: rund 190 Millionen Franken.

Angebot noch als unzureichend eingeschätzt

Obwohl sich die Situation verbessert habe, sei das Angebot immer noch nicht ausreichend. Es brauche eine weitere Intervention. Deshalb schlägt der Bundesrat vor, das Impulsprogramm für weitere vier Jahre bis zum 31. Januar 2015 zu verlängern.

Die Verlängerung des Programms ist zeitlich begrenzt und entspricht der Grundidee der befristeten Anstossfinanzierung für die Schaffung neuer familienergänzender Betreuungsplätze. Kostenpunkt: rund 140 Millionen Franken.

Mit dieser Verlängerung erfüllt der Bundesrat einen Auftrag des Parlaments. Der Bundesrat hofft auf eine Weiterführung des Implusprogramms ohne Unterbruch. Die Vernehmlassung läuft bis zum 15. Oktober 2009. (sda)

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