Aktualisiert 05.10.2004 12:22

Bund kaufte 2003 für 3,8 Milliarden ein

Der Bund und seine Regiebetriebe SBB und Post haben im vergangenen Jahr Beschaffungen im Wert von 3,794 Milliarden Franken getätigt.

Das waren 45 Millionen Franken oder 1,2 Prozent weniger als 2002, wie der am Dienstag in der jüngsten Ausgabe der «Volkswirtschaft» veröffentlichten Beschaffungsstatistik zu entnehmen ist. 44,2 Prozent der Einkäufe entfielen auf SBB und Post, verglichen mit einem Anteil von 43,4 Prozent der Regieunternehmen im Vorjahr. Der Anteil der ins Ausland vergebenen Anträge ging von 4,2 auf 3,7 Prozent zurück. Die Aufschlüsselung der Beschaffungen nach Wirtschaftszweigen zeigt, dass sich im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen ergaben. 77 Prozent der Einkäufe betrafen die Industrie und 20 Prozent den Handel. Am meisten Aufträge des Bundes erhielt gemessen am Wert pro Kopf der Bevölkerung der Kanton Zürich, gefolgt von Luzern, Bern, Uri, Thurgau und Zug. Am Ende dieser Liste figurieren Appenzell-Innerrhoden, Neuenburg, Appenzell-Ausserrhoden und das Wallis. (dapd)

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