07.08.2020 06:54

4,5 Millionen Corona-ImpfdosenBund schliesst Impfstoff-Vertrag mit Biotech-Firma Moderna

4,5 Millionen Impfdosen wurden vom Bund bei der Biotech-Firma Moderna bestellt. Moderna verfügt derzeit über einen führenden Impfstoffkandidaten.

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Die Schweiz hat einen Kaufvertrag für einen Coronavirus-Impfstoff mit der US-Biotechfirma Moderna abgeschlossen.

Die Schweiz hat einen Kaufvertrag für einen Coronavirus-Impfstoff mit der US-Biotechfirma Moderna abgeschlossen.

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Demnach bezieht der Staat 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs von der US-Biotech-Firma Moderna.

Demnach bezieht der Staat 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs von der US-Biotech-Firma Moderna.

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Mit dem Schritt will der Bund der Bevölkerung den schnellen Zugriff auf eine sichere und wirksame Covid-19-Impfung gewährleisten.

Mit dem Schritt will der Bund der Bevölkerung den schnellen Zugriff auf eine sichere und wirksame Covid-19-Impfung gewährleisten.

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Darum gehts

  • Die Schweiz hat sich bei Moderna einen Impfstoff gesichert.
  • Man hat 4,5 Millionen Dosen bestellt.
  • Der Bund führt Gespräche mit weiteren Pharmaunternehmen.

Der Bund hat einen Vertrag über die Lieferung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus abgeschlossen. Demnach bezieht der Staat 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs von der US-Biotech-Firma Moderna.

Mit dem Schritt will der Bund der Bevölkerung den schnellen Zugriff auf eine sichere und wirksame Covid-19-Impfung gewährleisten. Moderna verfügt derzeit über einen führenden Impfstoffkandidaten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.

300 Millionen zur Impfstoff-Beschaffung

Der Bund will der Schweizer Bevölkerung einen schnellen Zugang zu einem sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoff gewährleisten. Da voraussichtlich zwei Impfdosen nötig sein werden, können damit 2,25 Millionen Personen geimpft werden.

Der Bund setzt deshalb auf ein diversifiziertes Vorgehen, um die Chancen auf einen schnellen und sicheren Zugang zu einem Impfstoff zu erhöhen. Deshalb führt das BAG parallel zum Vertragsabschluss mit Moderna weitere Gespräche mit Impfstoffkandidaten. Der Bundesrat hat insgesamt 300 Millionen Franken für die Beschaffung des Impfstoffes gesprochen.

Lonza beteiligt

Bei dem möglichen Impfstoff von Moderna ist der Pharmazulieferer Lonza im Wallis mitbeteiligt. Er soll den Wirkstoff für die Moderna-Impfung herstellen, sobald diese auf den Markt kommt. Eine Produktionslinie in Visp VS ist im Aufbau. Die Produktion könnte dort im Februar 2021 starten.

Nach Angaben bei der Vorlage der Halbjahreszahlen ist der Technologietransfer von der Laborproduktion bei Moderna auf die Industrieproduktion bei Lonza abgeschlossen. Lonza stellte die erste kleine Charge im Werk in Portsmouth (USA) im Juli fertig. Erste kommerzielle Chargen könnten im Dezember hergestellt werden.

Lonza und Moderna hatten ihre zehnjährige strategische Zusammenarbeit im Mai bekanntgegeben. Sie wurde anschliessend im «Pandemietempo» vorangetrieben, wie es bei Lonza hiess.

Covax-Initiative

Den Run der Staaten auf die Corona-Impfstoffe soll die sogenannte Covax-Initiative bremsen. An dieser beteiligt sich auch die Schweiz. Sie sieht eine faire Verteilung eines Impfstoffs vor: Sowohl reiche Länder als auch Entwicklungsländer sollen schnell mit einem zugelassenen Impfstoff versorgt werden. Im Kampf um den Impfstoff könne sich die Schweiz gut positionieren, sagte Patrick Mathys, Leiter Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, am Mittwoch. Und: «Dass die Impfstoffverteilung am Schluss nicht vollständig gerecht ist, davon müssen wir leider ausgehen.»

(fss, SDA)

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821 Kommentare
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Reto Torr

08.08.2020, 21:46

Besser nehmt Vitaminreiche Nahrung zu euch und macht Sport, so stärkt ihr euer Imunsystem dan brauchts den Impfstoff auch nicht mehr! Aber so oder so muss der Bürger den Impfstoff und die Coronakrise blechen!

Tomi für alle

08.08.2020, 20:42

Achtung diese Impfung beruht auf Genmanipulaion in unserem Körper. Dies ist in ofizielen Erklährungen zu vernehmen.Unmittelbare Folgeschäden, spätere Folgeschäden, erbliche Folgeschäden..? Doch wie bei der Schweinegrippe haftet die Pharmalobiby nicht und ist dafür abgesichert wie ein Goldbunker.

RR

08.08.2020, 18:02

Impfen mit einem Impfstoff ohne Langzeiterfahrung ist für mich ei „no go“.