Fürs Klima: Bund soll Politikern bezahlte Flüge streichen
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Fürs KlimaBund soll Politikern bezahlte Flüge streichen

Heute dürfen Bundesparlamentarier reisen, wie sie wollen. Ein Vorstoss von Michael Töngi (Grüne) aus Luzern könnte das ändern.

von
mme
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Vom Bund bezahlte Reisen, die weniger als acht Stunden dauern, sollen Parlamentarier nicht mehr mit dem Flugzeug absolvieren dürfen, sondern mit dem Zug.

Vom Bund bezahlte Reisen, die weniger als acht Stunden dauern, sollen Parlamentarier nicht mehr mit dem Flugzeug absolvieren dürfen, sondern mit dem Zug.

Soeren Stache
Dies fordert ein Vorstoss von Nationalrat Michael Töngi (Grüne). aus

Dies fordert ein Vorstoss von Nationalrat Michael Töngi (Grüne). aus

Keystone/Walter Bieri
Politiker sollen wie andere Konsumenten so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, argumentiert er unter anderem.

Politiker sollen wie andere Konsumenten so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, argumentiert er unter anderem.

Keystone/Walter Bieri

Das Reiseverhalten der Bundesparlamentarier soll klimafreundlicher werden: Vom Bund bezahlte Reisen bis zu acht Stunden sollen sie zwingend mit der Bahn absolvieren. So steht es in einem Vorstoss, welcher Michael Töngi (Grüne) aus Kriens LU eingereicht hatte.

Ein Grossteil der Flugreisen seien Kurzstreckenflüge und könnten vermieden werden, argumentiert Töngi. «Parlamentarier und Parlamentarierinnen sollen wie andere Konsumentinnen und Konsumenten solche Flüge vermeiden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Haben sie es eiliger, so sollen sie selbst für die Kosten aufkommen», schreibt Töngi im Vorstoss.

Auf Twitter freut sich Töngi, dass seine Forderung positive Signale erhält. Das Büro des Nationalrates stimmte seinem Vorstoss zu, meldete er auf Twitter:

Nun wird sein Klima-Vorstoss noch im Büro des Ständerates und dann im Nationalrat als erstbehandelder Rat debattiert.

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