Bund und Kantone fordern Deutschland zum Gespräch

Aktualisiert

Bund und Kantone fordern Deutschland zum Gespräch

Der Bund und die an Deutschland grenzenden Kantone wollen die Spannungen mit dem nördlichen Nachbarland einer Gesamtschau unterziehen.

In einer gemeinsamen Strategie sollen alle Probleme und Anliegen besprochen und danach Deutschland vorgebracht werden, wie Bundespräsident Joseph Deiss und die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer am Montag vor den Medien bekannt gaben. Damit werde es einfacher, Zusammenhänge und Querverbindungen zwischen den einzelnen Geschäften zu sehen, sagte Deiss. In erster Priorität müssten die Probleme entlang der Grenzen gelöst werden, ergänzte Fuhrer. Für die Koordination der Gesamtschau wird seitens des Bundes das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zuständig sein, die Kantone wollen ihre Anliegen in der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) bündeln. An dem zweistündigen Treffen auf dem bundesrätlichen Landsitz Lohn in Kehrsatz (BE) nahmen auch die Bundesräte Moritz Leuenberger und Micheline Calmy-Rey sowie Regierungsvertreter der Kantone Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Aargau, Thurgau und der beiden Basel teil. (dapd)

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