Euro 2008: Bund verzichtet auf 4,7 Millionen Franken
Aktualisiert

Euro 2008Bund verzichtet auf 4,7 Millionen Franken

Der Bund kommt den Kantonen entgegen und verzichtet auf eine Forderung von 4,7 Millionen Franken für Material, das er den Kantonen während der Euro 2008 zur Verfügung stellte.

Das VBS bestätigte eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung». Damit sei eine lange Diskusssion zu einem Ende gekommen, sagte VBS-Sprecher Dominique Bugnon. Das Verteidigungsdepartement von Samuel Schmid hatte argumentiert, dass das Material - Fahrzeuge, Sanitätszelte und Absperrungen - nicht Teil des Armeeeinsatzes während der Euro seien.

Die Kantone vertraten die Meinung, Materialleistungen für die Fussball-EM seien im öffentlichen Interesse und müssten kostenlos sein. Nun komme Sportminister Schmid den Kantonen entgegen, sagte Bugnon. Die Kantone müssten nur noch 700 000 Franken selber bezahlen.

Es handle sich hierbei um einen «Kompromissvorschlag», der von Benedikt Weibel, dem Delegierten des Bundesrates für die Euro 2008, gekommen sein. Der VBS-Sprecher betonte, dass mit der Übernahme der 4,7 Mio. Franken das Globalbudget des VBS für die Euro 2008 von 82 Mio. dank einer Reserve von 10 Mio. nicht überschritten werde.

(sda)

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