«Intransparent»: Bund warnt vor Onlineshop Stylelux.ch
Aktualisiert

«Intransparent»Bund warnt vor Onlineshop Stylelux.ch

Das Seco warnt vor dem dem Internet-Händler Stylelux.ch. Betroffene Personen beanstanden, dass sie Waren erhalten hätten, ohne diese bestellt zu haben.

von
kwo
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Wegen dem Onlineshop Stylelux.ch gingen beim Seco mehrere Beschwerden ein. Betroffene beanstanden, dass sie Waren erhalten hätten, ohne dafür eine Bestellung ausgelöst zu haben.

Wegen dem Onlineshop Stylelux.ch gingen beim Seco mehrere Beschwerden ein. Betroffene beanstanden, dass sie Waren erhalten hätten, ohne dafür eine Bestellung ausgelöst zu haben.

Zudem sollen bei der Lieferung Gebühren und Zollkosten verrechnet worden sein, die nicht erwähnt wurden.

Zudem sollen bei der Lieferung Gebühren und Zollkosten verrechnet worden sein, die nicht erwähnt wurden.

Keystone/Gaetan Bally
Insgesamt boomt Online-Shopping in der Schweiz, gerade in der Vorweihnachtszeit.

Insgesamt boomt Online-Shopping in der Schweiz, gerade in der Vorweihnachtszeit.

epa/Martin Schutt

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) warnt vor einem intransparenten Onlineshop für Kosmetik- und Schönheitspflegeprodukte. Personen hätten Waren erhalten, ohne dafür eine Bestellung ausgelöst zu haben. Auch würden zusätzliche Gebühren verrechnet.

Seit einiger Zeit seien beim Seco vermehrt Meldungen über den Onlineshop Stylelux.ch eingegangen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Website wird durch das dänische Unternehmen Lux International Sales ApS betrieben.

Missachtung der Transparenzbestimmungen

Der Konzern missachtet laut Seco die für Onlineshops geltenden Transparenzbestimmungen im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Danach müssen Kunden darauf hingewiesen werden, wie weit der Bestellvorgang fortgeschritten ist. Blosses Surfen auf einer Website oder die Eingabe der Personalien für ein Kundenkonto dürften noch keine Bestellung auslösen.

Mängel stellt das Seco auch bei der Bekanntgabe des Preises fest. In den vorliegenden Fällen hätten gut lesbare Hinweise gefehlt, wonach der Versand der Ware aus dem Ausland zu zusätzlichen Zollgebühren und der Schweizer Mehrwertsteuer führe. (kwo/sda)

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