Bundes-Bänkli bleiben – doch Falschsitzer leben gefährlich
Aktualisiert

Bundes-Bänkli bleiben – doch Falschsitzer leben gefährlich

Bundesplatz-Besucher können weiterhin auf den Betonquadern Platz nehmen, denn die neuen Verkehrsregeln funktionieren bestens. Sorgen machen der Polizei aber Leute, die verkehrt herum sitzen.

Leuchtaugen im Boden, rote Streifen und Tempo 15: Mit diesen Massnahmen versucht die Stadt Bern seit über einer Woche die gefährliche Verkehrsführung auf dem Bundesplatz wegen der Sanierung des Parlamentsgebäudes zu entschärfen. Mit Erfolg, wie René Robellaz vom Tiefbauamt sagt: «Die Massnahmen greifen. Die Tempolimite wird recht gut eingehalten.»

Nach wie vor werden aber die Betonquader, die eigentlich Verkehrsteiler sind, als Bänkli zweckentfremdet. Diese zu entfernen oder so umzugestalten, dass die Leute nicht mehr draufsitzen, steht nun aber nicht mehr im Vordergrund weiterer Optimierungsmassnahmen. Auch für die Polizei ist die jetzige Situation okay.

«Sorgen machen uns nur die Leute, die die Beine gegen die Strasse statt gegen den Bundesplatz halten», sagt Franz Märki von der Stapo. Käme einmal ein Auto von der Spur ab, würden die Beine zwischen Quader und Auto eingeklemmt. Dies gilt auch für jene, die rittlings auf den Bänken sitzen. Wie das Falschherumsitzen verhindert werden könne, werde nun geprüft.

Philipp Probst

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