Bundesbrief bald in den USA: Toni Brunner beunruhigt

Aktualisiert

Bundesbrief bald in den USA: Toni Brunner beunruhigt

Im Juni soll der Schweizerische Bundesbrief erstmals im Ausland gezeigt werden: Kulturminister Pascal Couchepin versuchte, diesbezügliche Ängste von SVP-Nationalrat Toni Brunner zu zerstreuen.

Da der Bundesbrief Eigentum des Kantons Schwyz sei, könne der Bund den vorübergehenden Export des 1291 besiegelten Dokuments nach Philadelphia nicht beeinflussen, sagte Couchepin am Montag in der Fragestunde des Nationalrates. Der Brief wird für drei Wochen in einer Ausstellung des Projekts Swiss roots gezeigt.

Die Präsentation des Bundesbriefes in den USA sei eine einzigartige Gelegenheit, auf Parallelen in der schweizerischen und der US-amerikanischen Verfassung hinzuweisen, erklärte Couchepin.

Es werde dafür gesorgt, dass das historische Schriftstück nicht zu lange ausser Landes sei. Dem besorgten Fragesteller Toni Brunner (SG), der den Export hatte stoppen wollen, riet Couchepin, mit dem Trauern über die Abwesenheit des Briefes Mitte Mai zu beginnen. Voraussichtlich Anfang Juli sei das Dokument wieder zurück im Land.

Das Projekt Swiss roots soll mit rund 120 Veranstaltungen in den USA und einer Website Amerikaner mit Schweizer Wurzeln ansprechen. Der Bundesbrief wird anlässlich der Ausstellung Sister Republics in Philadelphia präsentiert.

(sda)

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