STUTTGART: «Bundesliga ist wie eine Droge»
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STUTTGART«Bundesliga ist wie eine Droge»

In Deutschland dreht sich das Trainer-Karussell wieder einmal heftig. Darauf aufspringen würden auch gerne die Schweizer Vertreter der Gilde, die einmal in der Bundesliga arbeiteten.

von
ahu
Ex-Aarau-Trainer Martin Andermatt ist ein Thema bei Bielefeld und Karlsruhe. (Bild: keystone)

Ex-Aarau-Trainer Martin Andermatt ist ein Thema bei Bielefeld und Karlsruhe. (Bild: keystone)

«Trainer in der Bundesliga zu sein, ist wie eine Droge. Man kommt kaum davon los.» Martin Andermatt, der letzte Saison bei Aarau entlassen wurde, geht es wie Marcel Koller, Lucien Favre und wohl auch Christian Gross – sie alle verbindet eine gute Erinnerung an ihre Tätigkeit in Deutschland, auch wenn diese mit bitteren Abgängen endete. Dennoch träumen sie von einem Engagement ennet der Grenze – zumal Koller, Favre und Gross vom Status her für die Super League eine Nummer zu gross sind.

Gute Karten auf einen Job in der Bundesliga hat Koller. Vielen in Deutschland ist in Erinnerung geblieben, dass der Zürcher mit dem kleinen Bochum vier Jahre lang den Abstieg verhindern konnte, ehe er 2009 entlassen wurde. Koller betont: «Ich gehe jedoch nicht einfach irgendwo hin, damit ich etwas habe. Es muss für beide Seiten stimmen.» Dies gilt auch für Andermatt. Der Zuger, der mit den Zweitligisten Bielefeld und Karlsruhe in Verbindung gebracht wird: «Ich bin überzeugt davon, dass wir Schweizer Trainer auch wegen unserer Ausbildung weiterhin einen guten Ruf in Deutschland haben. Eine Frage der Zeit, bis wieder einer von uns dort landet.» Dazu muss aber erst einer aufs Karussell aufsteigen.

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