Bundesräte feiern zu Hause – und nur kurz

Aktualisiert

Bundesräte feiern zu Hause – und nur kurz

Die Bundesräte zieht es über die Feiertage nicht in die Ferne. Die meisten feiern Weihnachten zuhause – und verbringen einen Teil der Ferien damit, Akten zu wälzen.

Finanzminister Hans-Rudolf Merz wird das diesjährige Christfest zu Hause im Kreise seiner Familie begehen. Am 26. Dezember fährt er nach Davos zum Spengler Cup. Dort wird er seinen Kollegen Samuel Schmid treffen. Auch der Sportminister nimmt an der Eröffnung des Events teil. Die Feiertage wird Schmid vor allem bei seiner Familie verbringen. Eine gefüllte Aktentasche nimmt Justizminister Christoph Blocher mit nach Herrliberg ZH. «Er feiert Weihnachten traditionell mit der Familie», sagt Sprecher Livio Zanolari.

Auch Bundespräsident Moriz Leuenberger bleibt in der Schweiz. «Er hält Wache», schreibt sein Sprecher André Simonazzi. Kurz werden die Ferien für Aussenministerin Micheline Calmy-Rey sein, da sie sich auf ihr Präsidialjahr vorbereite. Zuvor will sie einige ruhige Tage mit ihren Angehörigen geniessen. Bundesrätin Doris Leuthard verbringt ihre Ferien in den Schweizer Bergen. En famille im Wallis verbringt Innenminister Pascal Couchepin die Weihnachtstage.

(SDA)

In 45 Sitzungen 1990 Geschäfte

Der Bundesrat hat im zu Ende gehenden Jahr in 120 Stunden 1990 Geschäfte verabschiedet. Darunter befanden sich 79 Botschaften und 15 Berichte an die eidgenössischen Räte. Insgesamt fanden 45 Bundesratssitzungen statt – 38 ordentliche Sitzungen, drei ausserordentliche und vier Klausuren. Vor fünf Jahren hatte die Landesregierung in 53 Sitzungen 168 Stunden getagt und 2057 Geschäfte verabschiedet.

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