Finanzkrise: Bundesrat ist auf den Notfall vorbereitet
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FinanzkriseBundesrat ist auf den Notfall vorbereitet

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat nach dem vorläufigen Scheitern des US-Rettungsplans für die Finanzindustrie bekräftigt, dass die beiden Schweizer Grossbanken gut kapitalisiert seien.

Die Situation in den USA könne man im Moment nicht kommentieren, sagte EFD-Sprecherin Tanja Kocher am Dienstag auf Anfrage. Der Kompromiss für den Paulsen-Plan sei gescheitert. Es gebe Diskussionen für einen neuen Kompromiss. «Es ist wieder Vieles offen und unklar», sagte die Sprecherin. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) verfolgten die Märkte eng und seien in engem Kontakt mit den Banken.

«Die beiden Grossbanken gehören nach wie vor zu den gut kapitalisierten Instituten», sagte Kocher. Das Finanzministerium stehe in engem Kontakt mit EBK und SNB. Auch der Bundesrat werde regelmässig informiert. «Natürlich verfügt der Bundesrat auch über mögliche Notfallszenarien», sagte die EFD-Sprecherin und fügte hinzu: «Diese existieren bereits seit 2005.» (dapd)

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