Massnahmen gefordert: Bundesrat prüft Schritte gegen gefährliche Laser
Aktualisiert

Massnahmen gefordertBundesrat prüft Schritte gegen gefährliche Laser

Der Einsatz von starken Lasern wird in der Schweiz möglicherweise eingeschränkt. Dies kündigt der Bundesrat an.

von
bb
Laserattacken werden auch an Demos - wie hier in Athen - eingesetzt.

Laserattacken werden auch an Demos - wie hier in Athen - eingesetzt.

Der Waadtländer SVP-Nationalrat Andre Bugnon verwies in einem Postulat auf die Laser-Attacken gegen Flugzeuge und Helikopter, die unter anderem die Sicherheit von Rega-Einsätzen beeinträchtigten. Er erwähnte auch den Fall eines Knaben, der sich über das Internet einen sehr leistungsstarken Laserpointer bestellt hatte. Der Knabe habe sich mit dem Laserstrahl, der sich in einem Spiegel reflektiert habe, derart stark geblendet, dass er nie mehr die volle Sehkraft erlangen werde.

Der Bundesrat erklärte sich nun bereit, auf die Forderung nach einschränkenden Massnahmen beim Verkauf solcher Geräte einzugehen. Und zwar prüft das Bundesamt für Gesundheit zurzeit die Schaffung einer Gesetzesgrundlage. Denn die bestehenden Regelungen betreffen nur die Porduktesicherheit und nicht den Schutz vor nichtioniserenden Strahlen. Bis Mitte nächsten Jahres soll das Departement Burkhalter dem Bundesrat Lösungsvorschläge vorlegen, wie es in der Antwort der Landesregierung heisst.

Deine Meinung