Auf dem Weg nach China – Bundesratsjet mit Cassis an Bord wegen technischer Probleme umgeleitet
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Auf dem Weg nach ChinaBundesratsjet mit Cassis an Bord wegen technischer Probleme umgeleitet

Ignazio Cassis’ Reise nach China musste unterbrochen werden. Der Flieger wurde nach Moskau umgeleitet.

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Der Bundesratsjet musste nach Moskau umgeleitet werden.

Der Bundesratsjet musste nach Moskau umgeleitet werden.

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Ursprünglich war Ignazio Cassis nach China unterwegs. Dort präsentiert der EDA-Chef die Schweizer China-Strategie.

Ursprünglich war Ignazio Cassis nach China unterwegs. Dort präsentiert der EDA-Chef die Schweizer China-Strategie.

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Am Samstag will Ignazio Cassis seinen Amtskollegen Wang Yi in China treffen. Die Reise im Bundesratsjet musste jedoch am Freitag unterbrochen werden. Wie das Departement per Twitter mitteilt, musste der Flieger mit dem EDA-Vorsteher an Bord nach Moskau umgeleitet werden. Dies wegen technischer Probleme. Wann die Weiterreise möglich ist, ist noch unklar.

Cassis ist auf dem Weg ins bevölkerungsreichste Land der Welt, um dort die China-Strategie der Schweiz vorzustellen. Das Land sieht sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, international geltende Menschenrechte zu verletzten, so zum Beispiel im Umgang mit der uigurischen Minderheit im Land.

Basierend auf der Mitteilung der EDA, in der vor allem die bilateralen Beziehungen thematisiert werden, rechnet Michael Ineichen von Amnesty International damit, dass Ignazio Cassis die Menschenrechtslage in China nur am Rande ansprechen werde: «Damit dies mehr als ein Lippenbekenntnis wird, erwarten wir eine transparente Auswertung der Wirksamkeit dieses Dialogs für die Menschen in China, deren Rechte massiv verletzt werden.»

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(dmo)

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