Aktualisiert 04.05.2012 16:36

Abschied nach 3 JahrenBunjaku zu Bundesliga-Absteiger FCK

Nach einer Phase der Stagnation hat sich Albert Bunjaku für einen Neuanfang entschieden. Der Nationalspieler verlässt den 1. FC Nürnberg und will bei Bundesliga-Absteiger Kaiserslautern durchstarten.

Albert Bunjaku verlässt den 1. FC Nürnberg in Richtung Kaiserslautern.

Albert Bunjaku verlässt den 1. FC Nürnberg in Richtung Kaiserslautern.

Nach über dreijährigem Engagement verlässt Albert Bunjaku (28) den 1. FC Nürnberg und wechselt zum Bundesliga-Absteiger Kaiserslautern. Der Zürcher mit albanischen Wurzeln unterschrieb einen Dreijahresvertrag.

In 47 Spielen auf Bundesliga-Niveau hat Bunjaku 13 Tore markiert. In seiner besten Phase bewahrte er den «Club» als Topskorer nahezu im Alleingang vor dem sofortigen Rückfall in die 2. Liga und stürmte sogar in den Kreis der Schweizer Nationalmannschaft. Seit 2010 wurde er von Ottmar Hitzfeld aber nicht mehr berücksichtigt.

«Man soll mich nicht vergessen»

Zuletzt stagnierte er aus diversen Gründen. Spätestens nach einem Treffen mit dem FCK-Präsidenten Stefan Kuntz war für den unzufriedenen Stürmer deshalb klar, welchen Weg er einschlagen würde: «Kaiserslautern hat sich intensiv um mich bemüht. Für mich ist der Schritt zurück eine Chance, allen zu beweisen, dass man mich noch nicht vergessen sollte.»

Bunjakus Goal gegen Mönchengladbach

Bunjaku hat schwierige Monate hinter sich. Eine Knieverletzung setzte ihm lange zu. Die frühere Schlüsselfigur Nürnbergs gehörte längst nicht mehr zum Stamm. Nur dreimal wurde Bunjaku in der aktuellen Saison von Beginn weg nominiert, 13-mal war er nur Joker. «Ich spürte, dass der Trainer mir nicht mehr vertraute und es schwierig geworden wäre, wieder Stammspieler zu sein.»

Bunjaku will den Aufstieg

Was ihm mit Nürnberg bereits gelungen ist, will er nun mit dem FCK wiederholen: den Aufstieg in die höchste Liga. In der Pfalz erwarten die Entscheidungsträger vom früheren Schweizer WM-Teilnehmer (Südafrika 2010) viel. «Bunjaku ist ein Stürmer, von dem wir überzeugt sind, dass er uns mit seiner Erfahrung und seinen sportlichen Qualitäten weiterhelfen wird», erklärte Kuntz.

Bunjaku selber freut sich selber «unheimlich, dass ich im Sommer in einem Traditionsklub neu und vor allem beschwerdefrei beginnen kann. Ich habe viel vor und bin absolut sicher, den richtigen Verein gewählt zu haben.» (si)

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