Aktualisiert 13.09.2017 17:31

Knapp vor FristendeBurkaverbot-Initiative kommt zustande

Das Komitee hat die Unterschriften für die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» beisammen. Das letzte Wort wird demnach das Volk haben.

von
kaf
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Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot»: Das Komitee um Walter Wobmann, Nationalrat SVP-SO, hat 100'000 Unterschriften gesammelt. (12. Februar 2017)

Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot»: Das Komitee um Walter Wobmann, Nationalrat SVP-SO, hat 100'000 Unterschriften gesammelt. (12. Februar 2017)

Keystone
Nun wird das Volk über das Verbot entscheiden: Verschleierte Frauen vor dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern.

Nun wird das Volk über das Verbot entscheiden: Verschleierte Frauen vor dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern.

Keystone
Österreich geht einen Schritt weiter als die viele Länder Westeuropas – neben dem Burkaverbot wird auch das Verteilen des Korans untersagt: Verschleierte Frauen nehmen an einer Veranstaltung des radikalen Predigers Pierre Vogel teil, hier im deutschen Offenbach am Main. (21. Februar 2017)

Österreich geht einen Schritt weiter als die viele Länder Westeuropas – neben dem Burkaverbot wird auch das Verteilen des Korans untersagt: Verschleierte Frauen nehmen an einer Veranstaltung des radikalen Predigers Pierre Vogel teil, hier im deutschen Offenbach am Main. (21. Februar 2017)

Keystone/Boris Roessler

Auf den letzten Drücker hat das Egerkinger Komitee die benötigten 100'000 Unterschriften für die Initiative zum Burkaverbot beisammen. Dies berichtet die «Luzerner Zeitung». In zwei Tagen läuft die Frist ab.

Am nächsten Freitag werden die beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Somit hat das Volk in der Frage zu einem Verhüllungsverbot in der Schweiz das letzte Wort.

Viel zu verdanken hat das Komitee dem 76-jährigen Pensionär Erwin Lötscher, der laut Bericht 9700 Unterschriften im Alleingang zusammengebracht hat. Seit Juli 2016 gilt das Verhüllungsverbot bereits im Kanton Tessin.

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