Ukraine: Burkhalter besucht OSZE-Beobachter
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UkraineBurkhalter besucht OSZE-Beobachter

Bundespräsident Didier Burkhalter besucht am Montag die OSZE-Beobachter in der Ukraine. Diese liefern Informationen über die aktuelle Lage im Land.

Burkhalter wird unter anderem das Ausbildungszentrum für die Beobachter besuchen.

Burkhalter wird unter anderem das Ausbildungszentrum für die Beobachter besuchen.

Als amtierender OSZE-Vorsitzender reist Bundespräsident Didier Burkhalter am Montag in die Ukraine. Er will sich vor Ort über die Arbeit der Beobachtermission informieren, die einen Beitrag zu Frieden, Stabilität und Sicherheit im Land leisten soll.

Burkhalter wird unter anderem das Ausbildungszentrum für die Beobachterinnen und Beobachter besuchen, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag in Bern weiter mitteilte. Aufgabe der Beobachter ist es, in den verschiedenen Regionen der Ukraine Informationen über die Sicherheitslage sowie über die Achtung der Menschenrechte und die Rechte der Minderheiten zu sammeln.

Burkhalter trifft den Aussenminister

Mit seinem Besuch will Burkhalter die Entschlossenheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bekräftigen, zu einer Deeskalation der Spannungen in der Region beizutragen.

Burkhalter wird auch mit dem Aussenminister der ukrainischen Übergangsregierung Andrij Deschtschyzja sowie mit dem Leiter der OSZE-Beobachtermission, Ertogrül Apakan, zusammentreffen.

Mission hat 121 Mitglieder

Der Ständige Rat der OSZE hat am 21. März in Wien die Entsendung einer Beobachtermission für vorerst sechs Monate beschlossen. Am 2. April ernannte der OSZE-Vorsitz den türkischen Diplomaten Apakan zum Leiter der Mission. Er wird von zwei Stellvertretern unterstützt, dem Briten Mark Etherington und dem Schweizer Alexander Hug.

Die Mission zählt zurzeit 121 Mitglieder, darunter 85 Beobachterinnen und Beobachter, die in zehn ukrainischen Städten stationiert sind. Die Beobachterzahl kann bei Bedarf auf 500 erhöht werden. Neben Hug gehören der Mission drei weitere Schweizer Staatsangehörige an. (sda)

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