Aktualisiert 23.01.2008 19:11

«Burnout»: Mit rauchendem Gummi durch Paradise City

Freie Fahrt
für Raser! «Burnout:
Paradise» erlaubt die
freie Wahl der Rennen
und bietet allerfeinste
Crash-Orgien.
20 Minuten hat
Testdummy gespielt.

Verwurstelt wie ein zerknülltes Taschentuch liegt die Karre am Strassenrand – zumindest die eine Hälfte davon, rauchend. Ein jämmerlicher Haufen Schrott.

Nein, wir befinden uns nicht in einem Erziehungsvideo für renitente Raser, sondern mitten in der Stadt Paradise City, dem Schauplatz des Totalschaden-Rennspiels «Burnout: Paradise». Auf dem Schrottplatz erstandene Wagen werden hier auf abgedrehte Jagden quer durch die Stadt geschickt, wobei die Wahl der Abkürzungen über den Sieg entscheiden kann. Doch um diesen geht es nicht so sehr, als vielmehr darum, die Blechkisten in möglichst spektakulären Unfällen zu zerlegen. Dies auf optisch erstklassige Weise: Das Schadensmodell gehört zum Besten, was sich derzeit bewundern lässt.

Um vom Konzept der früheren «Burnout»-Spiele wegzukommen, wurde das Game zudem komplett neu programmiert. Nun dürfen Zocker in freier Weise durch Paradise City cruisen. Die Wettkämpfe warten am Rotlicht: Hat der Crashpilot Lust auf «Road Rage», «Burning Route» oder ein einfaches «Race», stimmt er dem Vorschlag des Games zu und schon geht die Post ab. Alternativ dazu misst man sich online, wobei Besitzer einer PS3- oder Xbox-360-Kamera beim Crashen ihre Mimik als Mugshot festhalten können.

Jan Graber

«Burnout: Paradise» für PS3, Xbox 360, Criterion, ABC.

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