Aktualisiert 27.09.2004 20:30

Bus-Chauffeur vor Gericht

Ein Chauffeur der Thuner Verkehrsbetriebe STI muss wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht.

Er hatte im Juni eine 43-jährige Velofahrerin gerammt, die beim Unfall starb. Fatal: Der Chauffeur fuhr zwar nur 23 km/h, hatte aber versucht, die aufgegangene Fahrertür zu schliessen und war dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.

«Wir sind alle immer noch betroffen», sagt STI-Direktor Pierre Cosandier. Der Busbetrieb hat inzwischen die Sicherheit verstärkt: «Wir haben in diesem Bus-Typ die Türschlösser ersetzt.»

Der Chauffeur wurde beim Unfall verletzt und ist immer noch krank geschrieben. Er arbeitet seit 14 Jahren für die STI und ist auch Ausbildner. Tragisch: Am Unfalltag hatte der Mann einem Kollegen angeboten, den leeren Bus vom Bahnhof in die Garage zu fahren. Dabei passierte dann das Unglück.

(pp)

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