Aktualisiert

RusslandBus kollidiert mit zwei Lastwagen – 14 Tote

1000 Kilometer östlich von Moskau prallte in der Nacht auf Sonntag ein Bus mit zwei Lastwagen zusammen. Der Bus brannte völlig aus.

von
chk
1 / 5
Zusammenprall kurz nach Mitternacht: Vom Bus ist nur das Metallgerippe übrig. (2. Juli 2017)

Zusammenprall kurz nach Mitternacht: Vom Bus ist nur das Metallgerippe übrig. (2. Juli 2017)

Keystone
Der Bus ist mit einem Schleppverbund aus zwei Lastwagen kollidiert, umgekippt und ausgebrannt. (2. Juli 2017)

Der Bus ist mit einem Schleppverbund aus zwei Lastwagen kollidiert, umgekippt und ausgebrannt. (2. Juli 2017)

Keystone
Der Chauffeur des Busses ist im Spital unter Polizeischutz gestellt worden, um Racheakte von Hinterbliebenen zu verhindern. (2. Juli 2017)

Der Chauffeur des Busses ist im Spital unter Polizeischutz gestellt worden, um Racheakte von Hinterbliebenen zu verhindern. (2. Juli 2017)

Keystone

Bei einem schweren Busunglück in Russland sind in der Nacht zum Sonntag 14 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Unfall ereignete sich Behördenangaben zufolge kurz nach Mitternacht Ortszeit etwa 1000 Kilometer östlich von Moskau bei der Stadt Sainsk in der Teilrepublik Tatarstan.

Bei nächtlichem Unfall: 14 Tote bei Busunfall in Russland. (Video: Tamedia/AFP)

Der Bus sei mit einem Schleppverbund aus zwei Lastwagen kollidiert, umgekippt und völlig ausgebrannt. Nur das Metallgerippe des Busses blieb erhalten, wie Fotos des russischen Zivilschutzes zeigten. Zwölf Verletzte mussten in Spitäler behandelt werden, wie örtliche Medien berichteten.

Der Busfahrer wurde im Spital unter Polizeischutz gestellt, um Racheakte von Hinterbliebenen zu verhindern. Ermittler nahmen die Chefin der Busfirma ebenso wie den Fahrer des Lastwagens fest. In der muslimisch geprägten Teilrepublik wurde wegen des Unglücks Trauer ausgerufen und der örtliche Feiertag Sabantui abgesagt.

Bei zwei weiteren Autounfällen im Süden Russlands in den Gebieten Stawropol und Krasnodar wurden acht Menschen getötet. In beiden Fällen seien die Fahrer zu schnell gefahren. (chk/sda)

Deine Meinung