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MarokkoBus mit jungen Sportlern rammt LKW – 31 Tote

Im Süden Marokkos prallen ein Bus und ein Tanklastzug aufeinander. Sie gehen in Flammen auf, 31 Menschen, unter ihnen junge Sportler, sterben.

Bei einem Frontalzusammenstoss eines Reisebusses mit einem Tanklastzug sind im Süden Marokkos 31 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Sportler.

Neun weitere Insassen seien bei dem Unfall im Bezirk Chbika nahe der Stadt Tan-Tan am Freitag verletzt in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete die marokkanische Nachrichtenagentur. Der Bus transportierte Sportler aus den Städten Bouznika und Laayoune.

Unter den Opfern ist nach einem Bericht der Zeitung «Les Ecos» mit dem 31-jährigen Zehnkilometerläufer Hassan Issengar auch ein international bekannter Athlet. Der Unfall ereignete sich kurz vor Sonnenaufgang.

Sattelschlepper hatte Kohlenwasserstoff geladen

Der Nachrichtenseite «Le360.ma» zufolge fuhr der Bus in den Sattelschlepper, der Berichten zufolge mit Kohlenwasserstoff beladen war und in Flammen aufging. Auch der Bus verbrannte.

Die Athleten sollten bei einem nationalen Sportwettkampf antreten. Mit dabei waren auch Mitarbeiter des Ministeriums für Jugend und Sport.

Autoverkehr in Marokko «sehr gefährlich»

Die Online-Ausgabe der französischsprachigen Zeitung «L'Economiste» zeigte das brennende Wrack des Busses. Der Lkw wurde offenbar völlig zerstört.

Das US-Aussenministerium stuft auf seiner Webseite den Autoverkehr in Marokko als sehr gefährlich ein. Die grossen Städte sind zwar mit Autobahnen verbunden, im Rest des Landes gibt es aber nur zweispurige Strassen, oft im schlechten Zustand. Eine rücksichtslose und riskante Fahrweise, etwa das Überholen in Kurven, ist weit verbreitet.

(sda)

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