Aktualisiert 20.11.2006 05:28

Bush besucht Ho-Tschi-Minh-Stadt in Vietnam

US-Präsident George W. Bush hat heute im Rahmen seiner Asienreise Ho-Tschi-Minh-Stadt in Vietnam besucht. Wegen befürchteter Ausschreitungen waren weite Teile des früheren Saigons gesperrt.

Bush sah sich während seines Besuches in Ho-Tschi-Minh-Stadt die Börse an und traf vietnamesische Unternehmer.

Anschliessend wollte Bush weiter nach Indonesien fliegen. In Bogor südlich der Hauptstadt Jakarta wollte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono Bush für einen Kurzbesuch empfangen.

Das Zentrum der Stadt war wegen befürchteter Ausschreitungen völlig gesperrt. Islamische Organisationen hatten zuvor massive Proteste angekündigt. Indonesien ist das Land mit den meisten Muslimen.

Bush konnte allerdings Vietnam nicht wie geplant mit dem offiziellen US-Präsidentenflugzeug Air Force One verlassen. Wegen technischer Probleme musste er mit einem Ersatzflugzeug nach Indonesien fleiegen. Über die Art der Probleme wurden keine Details mitgeteilt.

Der Präsidenten-Jumbo müsse zunächst in Ho-Chi-Minh-Stadt bleiben. Bush nehme eine kleinere Ersatzmaschine, ein Teil seines Trosses müsse deshalb mit der für die begleitenden Journalisten vorgesehenen Chartermaschine nach Indonesien fliegen, teilte ein Sprecher mit. (sda)

Fehler gefunden?Jetzt melden.