«Bush hat Amerika um zehn Jahre zurückgeworfen»
Aktualisiert

«Bush hat Amerika um zehn Jahre zurückgeworfen»

US-Regisseur Oliver Stone ist hart mit Präsident George W. Bush und den USA ins Gericht gegangen: «Wir haben die Welt im Namen der Sicherheit zerstört».

Er schäme sich für den Kampf gegen den Terror, den sein Land nach den Anschlägen des 11. September führe, sagte Stone am Donnerstag bei der Vorstellung seines neuen Films «World Trade Center» beim Filmfestival im baskischen San Sebastian. Bush habe Amerika um zehn Jahre zurückgeworfen. «Ab dem 12. September wurde das Ereignis politisiert und es hat die ganze Welt polarisiert», kritisierte der Regisseur. Dabei sei so viel Energie verschwendet worden, die besser zur Bekämpfung von Armut und Krankheiten hätte aufgewandt werden sollen. Die Reaktion der USA auf den 11. September sei nicht verhältnismässig gewesen. (dapd)

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