Bush ist traurig
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Bush ist traurig

US-Präsident George W. Bush hat den Abzug der spanischen Truppen aus Irak bedauert. Das sagte Bush dem neuen spanischen Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero am Montag in einem fünfminütigen Telefongespräch.

Sein Sprecher Scott McClellan erklärte in Washington, der Präsident habe Zapatero sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass dieser so plötzlich seine Entscheidung bekannt gegeben habe.

Bush habe darauf gedrungen, dass der spanische Truppenabzug geordnet verlaufe und andere Streitkräfte der Koalition nicht gefährde. Auch habe er die Notwendigkeit betont, künftige Aktionen genau zu überdenken, um «Terroristen oder Feinde der Freiheit in Irak» nicht fälschlich zu ermutigen.

Zapatero hatte am Vorabend angekündigt, die mehr als 1300 spanischen Soldaten aus Irak abzuziehen, da eine UNO-Resolution, die den Forderungen seiner Regierung entspreche, nicht in Sicht sei.

(sda)

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