Bush sieht Erfolge im Irak

Aktualisiert

Bush sieht Erfolge im Irak

US-Präsident George W. Bush hat den jüngsten Rückgang der Gewaltopferzahlen im Irak als einen Erfolg der US- Truppenaufstockung zu Jahresanfang bezeichnet.

«Mit unserer Hilfe konnten sich die Iraker den Terroristen entgegenstellen und ihr Land zurückerobern», sagte Bush am Freitag vor Soldaten in Fort Jackson im Bundesstaat South Carolina.

Die US-Strategie sei es, den Menschen im Irak Sicherheit zu geben, damit sie Mut fassten, Arbeitsplätze zu schaffen und die gebotenen Möglichkeiten zu ergreifen. Dies geschehe nun. Bush zeigte sich allerdings erneut enttäuscht, dass es die irakische Führung nicht geschafft habe, die Aussöhnung der Bevölkerungsgruppen wie gewünscht voranzutreiben.

Die irakische Regierung hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass die Zahl der zivilen Gewaltopfer im Oktober auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr gesunken ist. Zugleich sank die Zahl der getöteten US-Soldaten mit 39 auf den tiefsten Stand seit März 2006.

Indes forderten sunnitische Stammesanführer aus der Unruheprovinz Anbar für ihre Beteiligung am Kampf gegen Al-Kaida-Extremisten im Irak von den USA eine Milliardensumme. Rund zwei Milliarden Dollar seien nötig, um zerstörte Infrastruktur wie Strassen und Kommunikationsnetze wieder aufzubauen.

Al Kaida sei den USA in den Irak gefolgt und die Menschen in Anbar hätten an der Seite der amerikanischen Armee gekämpft, sagte Scheich Ahmed Aburischah bei einem Besuch in Washington. «Nun fordern wir eine Entschädigung für die Zerstörungen, die diese Provinz erlitten hat.»

(sda)

Deine Meinung