Aktualisiert 20.04.2007 18:52

Bush spricht von Fortschritten im Irak

Ungeachtet der jüngsten Anschläge in Bagdad hat US-Präsident George W. Bush von einer langsamen Wende zum Besseren gesprochen. Nach der Aufstockung der US-Truppen gebe es «erste Anzeichen» für einen Erfolg der neuen Einsatzstrategie.

«Sie deuten darauf hin, dass die Operation die Erwartungen erfüllt», sagte Bush am Freitag bei einem Besuch in East Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan. Er räumte ein, dass es «immer noch schreckliche Anschläge» gebe. «Doch beginnt sich die Richtung des Kampfes zu verlagern.»

Mit seinen Äusserungen setzte sich Bush deutlich von der Einschätzung der Demokratischen Partei ab. Deren Fraktionschef im Senat, Harry Reid, hatte am Donnerstag gesagt: «Der Krieg ist verloren, und die Truppenaufstockung hat nichts gebracht.»

Auf Reids Äusserungen ging Bush nicht direkt ein. Seine Sprecherin Dana Perino kritisierte sie indes deutlich. Am Mittwoch waren bei blutigen Anschlägen im Irak mehr als 200 Menschen getötet worden.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.