Aktualisiert

Bush und Cheney stellen sich Terror-Kommission

US-Präsident George W. Bush und sein Stellvertreter Richard Cheney werden am 29. April vor der Kommission zur Untersuchung der Anschläge vom 11. September 2001 aussagen.

Die Anhörung findet hinter verschlossenen Türen statt. Das Weisse Hause hatte zunächst eine Vernehmung des Präsidenten und seines Vize abgelehnt, im vergangenen Monat nach öffentlichem Druck jedoch eingelenkt. Das verlautete am Mittwoch in Washington.

Die Kommission geht der Frage nach, ob die Regierung vor den Anschlägen vom 11. September Warnungen erhalten hatte und die Anschläge damit hätten verhindert werden können. Bushs Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice hatte bei ihrer Anhörung vor der Kommission Anfang April ausgesagt, die vor den Anschlägen auf das World Trade Center bekannt gewordenen Warnungen hätten sich überwiegend auf US-Einrichtungen im Ausland bezogen. Auch ein Regierungsdokument vom 6. August 2001 habe keine neuen Informationen über eine akute Bedrohung enthalten. (dapd)

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