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Bushs Hurrikan-Tipps: «Fahren Sie nicht in die Flut»

Der Südosten der USA erwartet die Ankunft des Tropensturms Ernesto.
Die Menschen verrammeln ihre Häuser und retten ihr Hab und Gut. Während Ernesto Florida bedroht, droht mit John schon der nächste Hurrikan.

«Gehen Sie für eine Weile nicht nach draussen, wenn es nicht notwendig ist», sagte Bush. «Fahren Sie nicht in überflutete Zonen. Erlauben Sie Ihren Kindern nicht, in überfluteten Strassen zu spielen. Da könnten Stromleitungen drin liegen. Ich hoffe, Sie tun all dies, was der gesunde Menschenverstand gebietet.»

Ernesto bedroht Florida

Während die Menschen im Südostens der USA der Katrina-Opfer gedachten, bereiteten sich die Menschen an der Ostküste mit Bangen auf Ernesto vor. Die Küste Floridas müsse sich auf Winde von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, heftigen Regen und eine einen Meter hohe Sturmflut einstellen, teilte das US-Hurrikan-Zentrum in Miami mit.

Das Auge des Hurrikans werde am späten Dienstagabend (Ortszeit) über die Inselgruppe Florida Keys und den äussersten Südwesten Floridas ziehen. Die Regierung hatte am Montag den Notstand verhängt.

Ernesto hatte zur Erleichterung der Amerikaner über Kuba Kraft einbüsst. Vor Florida wird der Sturm laut Prognosen nur leicht zulegen, aber nicht mehr Hurrikan-Stärke erreichen.

Allerdings müssen die Menschen in South Carolina mit einem Hurrikan Ernesto rechnen: Auch dieser Ostküstenstaat bereitete sich auf die Ankunft des Wirbelsturms vor.

Und schon kommt der nächste: John

Unterdessen hielt der zum Hurrikan hochgestufte John über dem Pazifik auf die mexikanische Küste zu. Das nationale Hurrikan- Zentrum der USA erklärte, John bewege sich mit 130 Kilometern und mehr pro Stunde auf Acapulco zu.

US-Experten zufolge soll er am Wochenende mit Regen und Wind über andere Touristenorte der Pazifikküste wie Puerto Vallarta und Los Cabos auf der Halbinsel Baja California fegen. John ist im Ostpazifik der sechste Hurrikan der Saison. (sda)

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