Business-Class: Manager steigen schnell ins Pyjama

Aktualisiert

Business-Class: Manager steigen schnell ins Pyjama

Holzklasse versus Luxus-Sitze: Nur die wenigsten Reisenden nehmen in der Business-Class Platz. 20 Minuten hat den Airbus 340 der Swiss Probe gesessen und verrät neun Dinge, die Sie (vielleicht) noch nicht wussten.

Normalsterbliche quetschen sich beim Boarden an der Business-Class vorbei, müssen aber ein paar unbequemere Sitzreihen weiter hinten Platz nehmen.

Damit Betroffene beim nächsten Kaffeeklatsch dennoch mitreden können, hier ein paar Insider-Informationen der Edelklasse des Swiss-Airbus 340:

1. Die Business-Class-Gäste dürfen zwar als Erste boarden, steigen aber oft als Letzte ein.

2. Jeder Kunde wird höflich mit Name angesprochen.

3. Zahlreiche Manager legen gleich nach Betreten des Flugzeugs ihren guten Anzug ab und steigen in ein (oftmals ziemlich hässliches) Pyjama.

4. Die beige-weissen Gratis-Socken werden rege benutzt – und nicht selten schnödet ein Gast: «Ich will eine andere Farbe.»

5. Der Innenraum der Gepäckablage ist blau. Der Gast soll über den beigen Sitzpolstern (Erde) das Gefühl der Freie (Himmel) bekommen.

6. Gedeckt wird mit einem weissen Stofftischtuch.

7. Die Hightech-TV-Anlage ist im Grunde völlig überflüssig: Nach dem Dessert legt sich jeder gleich schlafen.

8. In der Luxus-Klasse wird mehr geschnarcht (der Schlaf ist ja auch tiefer).

9. Der Sitz ist so ausgeklügelt, dass ein Flug nicht reicht, um das Ding zu kapieren.

Fazit: Der saftige Business-Class- Aufpreis wird nur fürs Schlafen bezahlt.

Martina Rissi

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